Anhebung des Punktwertes für Zahnersatz und Zahnkronen um 2,53 Prozent beschlossen

Einvernehmliche Einigung trotz schwieriger Rahmenbedingungen
Anhebung des Punktwertes für Zahnersatz und Zahnkronen um
2,53 Prozent beschlossen
Berlin, 1. Dezember 2020 - Die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) und der
Spitzenverband Bund der Krankenkassen (GKV-Spitzenverband) haben sich für das Jahr
2021 einvernehmlich auf eine Anhebung des Punktwertes für Zahnersatz und Zahnkronen
um 2,53 Prozent geeinigt. Das teilten die Verhandlungspartner der Selbstverwaltung auf
Bundesebene am Dienstag in Berlin mit. Für das Jahr 2021 entspricht die Steigerung des
Punktwertes damit der Höhe der Grundlohnsummenentwicklung.
Martin Hendges, stellv. Vorsitzender des Vorstandes der KZBV: „Angesichts schwieriger
Rahmenbedingungen und zahlreicher Herausforderungen insbesondere in Folge der CoronaPandemie ist das Ergebnis ein guter Kompromiss.

Einmal mehr hat die gemeinsame Selbstverwaltung ihre Handlungsfähigkeit erfolgreich unter Beweis gestellt und auch in Zeiten
der Krise einen weiteren Beleg für funktionierende Mechanismen des partnerschaftlichen
Ausgleichs im Gesundheitswesen erbracht.“
Stefanie Stoff-Ahnis, Vorstand beim GKV-Spitzenverband: „Die besondere Situation der
Pandemie hat in diesem Jahr auch die Honorarverhandlung geprägt. Einerseits ist die
Finanzlage der GKV angespannt, andererseits haben die Zahnärztinnen und Zahnärzte große
Herausforderungen bewältigt. Die Anhebung des Punktwertes ist ein tragbarer Kompromiss,
der zeigt, dass die Selbstverwaltung auch unter erschwerten Bedingungen funktioniert.“
Durch die erhöhten Punktwerte steigen die Honorare der etwa 48.000 Vertragszahnärztinnen
und Vertragszahnärzte in Deutschland für entsprechende Zahnersatzleistungen im Rahmen
der vertragszahnärztlichen Versorgung. Der bundesweit geltende Punktwert erhöht sich
demnach bei allen Heil- und Kostenplänen, die ab 1. Januar 2021 ausgestellt werden, auf
0,9818 Euro. Rechtsgrundlage für die Erhöhung der Punktwerte sind die Regelungen in § 57
Abs. 1 SGB V