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Nächste Fortbildung: Craniomandibuläre Dysfunktionen zwischen Mythos und Evidenz

Der Sammelbegriff der craniomandibulären Dysfunktionen (CMDs) steht zunehmend in der Kritik: Vieles, was lange als gesichert galt – etwa die zentrale Rolle von Okklusion und Kiefergelenksbefunden – wird heute kritisch hinterfragt. Neue Erkenntnisse der Schmerzforschung eröffnen dabei spannende Ansätze, um die Entstehung und Chronifizierung temporomandibulärer Schmerzen besser zu verstehen. Im Fokus der Fortbildung stehen die neurophysiologischen Grundlagen der Ursache und Chronifizierung von Schmerzen, die präzise Differenzierung der unter “CMD” zusammengefassten Krankheitsbilder sowie die Abgrenzung gegenüber anderen, nicht-dentalen orofazialen Schmerzerkrankungen. Die Bedeutung psychosozialer Faktoren und von Komorbiditäten wird beleuchtet. Im zweiten Teil geht es um die Praxis: Wie gelingt ein empathischer und strukturierter Umgang mit den betroffenen Patientinnen und Patienten? Welche interdisziplinären Strategien sind heute sinnvoll? Und wie lassen sich individuelle, interdisziplinäre und nachhaltige Therapieansätze bei temporomandibulären Schmerzen und Kiefergelenkserkrankungen entwickeln? Dr. med. dent. Christopher Herpel ist Funktionsoberarzt der Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik des Universitätsklinikums Heidelberg und Leiter der Arbeitsgruppe Orale Physiologie, Funktionsdiagnostik und -therapie.

 

 

 

Thema:              Craniomandibuläre Dysfunktionen zwischen Mythos und Evidenz

Referent:          Dr. Christopher Herpel, Heidelberg

Termin:              Sa. 18.04.26

Uhrzeit:             09:00 – 13:00 Uhr

Wo:                    BZK Pfalz oder online

Gebühr:             EUR 150,00

Punkte:              5 Fortbildungspunkte

 

 

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